



Lothar Müller - 5. Dan Sensei
- Diplomlehrer für Karate
- internationaler Wettkampfrichter
- 6 WM-, 7 EM- Teilnahmen als Wettkampfleiter
- 25 Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften als Wettkampfleiter
Im August 2005 wurde mit viel Erfolg eine Karateabteilung innerhalb des Turnvereins 1908 Saarhölzbach e.V. gegründet.
Unter Leitung eines erfahrenen Trainers wird zwei mal wöchentlich hart trainiert, um die schnellste Kampfkunst der Welt kennen zu lernen.
Zum Dojo Uesugi Kenshin, Mitglied des traditionellen Karateverbandes SHOTOKAN KARATE INTERNATIONAL DEUTSCHLAND (S.K.I.D.), zählt auch ein Partner-Dojo in Freudenburg. Der Name des Karate-Dojos wird von einer alten japanischen Samurai-Familie abgeleitet.
Zum Verein in Saarhölzbach zählen zur Zeit ca. 20 aktive Mitglieder, der Einstieg für Kinder ist ab dem 8. Lebensjahr sinnvoll.
Bei Teilnahmen an deutschen Nachwuchsmeisterschaften waren einige Karateka schon sehr erfolgreich und konnten manchen Titel in den Einzel- und Mannschaftsdisziplinen des Kata und Kumite erreichen. Während beim Kata gegen einen imaginären Gegner gekämpft wird, zählt beim Kumite der direkte Vergleich gegen einen Partner.
Akio Nagai - 8. Dan Shihan
Akio Nagai Shihan, 8. Dan, ist Gründungsmitglied der S.K.I. und baut seit 1975 kontinuierlich den S.K.I.D. auf. Die Weiterverbreitung des Karate-Do ist als sein Lebenswerk zu betrachten.
Einem alten Samurai-Geschlecht entstammend wurde er 1942 in Yamaguchi geboren und begann mit 15 Jahren das Studium des Karate.
Als Absolvent der Takushoku Universität in Tokio lehrt er nun als Karate-Instructor in Deutschland und gilt als einer der überragendsten Techniker seiner Zeit.

Uesugi Kenshin (* 21. Januar 1530; † 13. März 1578) ist ein Daimyo der japanischen
Sengoku-Zeit (sengoku jidai 1467-1568) in Japan und eine der schillerndsten Heldengestalten
dieser Epoche. Legendär ist sein Ruf als Erzrivale Takeda Shingens sowie als Inkarnation
der shinto-buddhistischen Kriegsgottheit Bishamonten. 
Namen
Kenshin wurde als zweiter Sohn des Burgherren Nagao Tamekage geboren. Sein ursprünglicher Name lautete Nagao Kagetora. Seinen späteren Namen Uesugi Kenshin nahm er an, als er die Führung des Uesugi-Klans von seinem Lehnsherrn Uesugi Norimasa übernahm. In diesem Artikel wird durchgehend der Name Uesugi Kenshin verwendet.
Feldzüge
Im Februar 1548 wurde Kenshin von seinem älteren Bruder Nagao Harukage adoptiert und somit Nachfolger in der Führung der Nagao-Sippe. Bald musste er sich jedoch in kriegerischen Auseinandersetzungen gegen seinen älteren Bruder behaupten. Nach dessen Unterwerfung war Kenshin unangefochtener Herrscher über den Nagao-Klan sowie die gesamte Provinz Echigo. Im Januar 1552 zog Kenshin nach Kanto, um seinem Lehnsherrn Uesugi Norimasa im Kampf gegen den Spätere-Hojo-Klan beizustehen.
Von 1553 bis 1564 kam es zu ständigen Kämpfen gegen Takeda Shingen (sogenannter Kampf von Kawanakajima). Berühmt ist insbesondere die (unentschiedene) Schlacht im September 1561, bei der einer 20 000 Mann starken Takeda-Armee 18.000 Mann des Uesugi-Klans gegenüber standen.
Im Jahre 1560 marschierte Kenshin in die Provinz Etchu ein – während er gleichzeitig in Kanto den Hojo- und den Takeda-Klan bekämpfte.
Nach dem plötzlichen Tode Takeda Shingens im April 1573 zog Kenshin in
Richtung Kyoto, um seinen letzten verbleibenden Rivalen herauszufordern:
Oda Nobunaga. Trotz anfänglicher Erfolge musste er 1577 wieder in
Richtung Kanto ziehen, da der Hojo-Klan wieder zu erstarken begann.
Sein plötzlicher Tod am 13. März 1578 setzte den erfolgreichen Feldzügen
des 49-jährigen ein jähes Ende.
Charakterzüge
Uesugi Kenshin entspricht in vielerlei Hinsicht der Idealvorstellung, die
Europäer vom edlen japanischen Samuraikrieger haben. Mit Takeda Shingen verband Kenshin ein Gefühl beiderseitigen tiefempfundenen Respekts – vergleichbar etwa mit Verhältnis zwischen Richard Löwenherz und Saladin. Einer Legende zufolge soll Kenshin, dessen Ländereien am Meer lagen, Takeda Shingen Salz geschenkt haben - dessen Ländereien lagen im Landesinneren und waren daher auf Salzlieferungen vom Meer angewiesen.

Während Takedas großer Gegner Oda Nobunaga beim Tode Takedas in höhnisches Gelächter ausgebrochen sein soll, wird von Kenshin berichtet, er habe seinerseits bei der Nachricht vom plötzlichen Tode Takeda Shingens voller Betroffenheit geweint.
Die zum Teil erhaltenen Gebete Kenshins an Bishamonten, die shinto-buddhistische Kriegsgottheit, zeugen von tiefer Religiosität.
Ähnlich wie Takeda Shingen lehnte auch Kenshin den Gebrauch europäischer Feuerwaffen ab – sie würden dem Bushido, dem „Weg des Kriegers“, zuwiderlaufen. Dennoch benutzten beide Feuerwaffen vereinzelt in ihren Schlachten.
Quelle: Wikipedia.de
